Anzahl der Wetterphänomene steigen weltweit


Die Frage, in welchem Maße der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist, lässt sich sicher schwierig beantworten. Eines steht dagegen unbestritten fest, der Klimawandel ist im vollen Gange. Die Anzahl der Wetterphänome nehmen auf der ganzen Welt zu.

Hitze und Kälte in Europa im Sommer 2012

Alleine im Sommer 2012 gab es eine Reihe von Naturkatastrophen und ungewöhnlichen Wetterphänomen in Europa. In Polen wüteten heftige Tornadostürme, die eine Schneise der Verwüstung durch Pommern zogen. Ein Mensch kam dabei im Sommer um das Leben. In Südeuropa zeigten die Thermometer wochenlang Rekordwerte um die 40 Grad Celsius. In Skandinavien erlebten die Menschen dagegen einen ungewöhnlich kalten Sommer.

Die USA als Schauplatz heftiger Naturkatastrophen

Das Land der Extreme waren im Sommer 2012 aber eindeutig die Vereinigten Staaten von Amerika. Im Mittleren Westen fiel über ein halbes Jahr praktisch kein Regen. Es war die schwerste Dürre seit 24 Jahren. Ganze Landstriche trockneten aus. Die Rinderherden der Viehzüchter mussten zwangsgeschlachtet werden und die Ernteerträge der Weizen- und Maisfarmer brachen dramatisch ein. Erst im Herbst ist wieder mit größeren Niederschlagsmengen zu rechnen. Etwas später richtete der Hurrikan Isaac an der Ostküste in Florida schwere Verwüstungen an. Bereits im Jahr 2011 hatte Texas einen ungewöhnlich heißen und trockenen Sommer erlebt. Diese und weitere Naturkatastrophen richteten in den USA 2011 Schäden in einer Höhe von über 1 Milliarde Dollar an.

Jahrhundertdürre am Horn von Afrika

Zudem kam es 2011 in Somalia, Ostafrika zu einer extremen Dürre, die ihre Ursache in mangelnden Niederschlägen hatte. Der Indische Ozean wärmte sich so weit auf, dass die feuchten Luftmassen über dem erwärmten Meer nicht Richtung Osten abzogen. Die erwarteten Niederschläge blieben aus. An der Grenze zu Somalia spielte sich eine humanitäre Katastrophe ab.

Zahl der Hitzesommer steigt

In den letzten 50 Jahren hat zudem die Anzahl der extremen Hitzsommer wie 2003 in Frankreich und 2011 im europäischen Teil Russlands und in Texas deutlich zugenommen. Diese Häufung soll in einem unmittelbaren Zusammenhang mit dem Klimawandel stehen. Zu diesen Ergebnissen kommt jedenfalls eine Gruppe von Forschern um den Wissenschaftler James Hansen von der Universität Columbia (US-Staat New York).

Naturkatastrophen mit anderen Ursachen – Thailand 2011

Die Flut in Thailand 2011 fand dagegen nicht aufgrund der globalen Erwärmung des Klimas statt. Große Niederschlagsmengen sind für Südostasien in der Monsumzeit nicht ungewöhnlich. Flussbegradigungen und die intensive Bebauung von Flussufern raubten dem Chao Phraya und seinen Zulieferflüssen das natürliche Rückzugsgebiet für das Hochwasser. Das Wasser bahnte sich seinen Weg durch die nunmehr dicht bebauten Uferregionen und die mit Beton versiegelten Flächen.

Fazit: Phase einer Klimainstabilität

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Zahl der extremen Wetterphänomene wie Dürren, Überschwemmungen und Stürme in den letzten 50 Jahren messbar zugenommen hat. Vor allzu leichten Rückschlüssen auf einen vom Menschen verurschten Klimawandel als einzig mögliche Ursache sei aber gewarnt. Offensichtlich ist, das sich die Erde in einer Phase instabiler Klimaverhältnisse befindet.

Was ist mit Ihren Erfahrungen? Haben Sie die letzten Jahre extreme Wetterphänomene wahrgenommen? Waren Sie womöglich sogar betroffen und wie nehmen Sie die Veränderung des Klimas wahr. Hat sich etwas verändert oder finden Sie, dass es bereits immer viele Wetterphänomene gab? KISO.biz freut sich auf Ihre Beiträge!

Quellen:
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/duerren-stuerme-und-ueberschwemmungen-wetterextreme-nehmen-zu/6907326.html

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/us-landwirtschaft-wenn-ich-einen-regentanz-kennen-wuerde/6898784.html

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/waldbraende-fluten-tornados-der-chaotische-sommer-2012/6881220.html

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